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artistic practice (> deutsch)

I would summarise my current practice in the following way:

(i) treating objects found or encountered in the world “with regard” and as “living things”,

(ii) while also through instinct and intuition - not programmatically - co-opting some as proxies for actors in our shared human drama 

Drawing is at the heart of my practice, something I began to do as as a child. Around the age of twelve I came across oil paints and have loved working in oil ever since.

Typically before I begin a painting I make a sketch or two or use a drawing I have made as a starting point for the composition, the latter being for me a key consideration. I go back to the sketch book during the painting process if I need to work through a problem I have encountered with the composition. Nevertheless there have been times when I draw a composition directly on to the canvas.

Oil painting fascinates me as a medium and I have spent my life trying to understand and exploit its versatility. As a result I have worked with oil paint in various ways over the years. 

At this time my aim is to transfer my drawing style to the canvas. By that I mean I am looking to paint as instinctively as I draw thereby allowing ideas to flow freely and without inhibition in paint as they do when I apply pencil to paper.

To find out more about how my art practice has evolved over recent years go to the website menu for galleries showing work along thematic lines as well as installation views of past exhibitions with catalogues available for downloading. 

The website's own search engine has filters for a targeted browse through an extensive catalogue of my work, past and present.

Filter your search using four categories: art genre,  style of abstract art, subject/work cycle and technique/process.

 

 

 

 

 

 

praxis

2023

Meine künstlerische Position betrachte ich als abstrakt; dazu kommt ein Nebeninteresse an Zeichnungen im Comic-Stil.

In meiner künstlerischen Praxis zeichne ich (Bleistift, Kohle, Pastell, Ölpastell) und male (Gouache, Ölfarbe).

Was die Größe betrifft, so sind die Bilder auf Papier entweder in A4-Skizzenbüchern (Bleistift, Gouache) oder auf einzelnen Blättern Papier in Archivqualität, von kleinen (18 x 20, 27 x 30 cm) Gemälden in Gouache bis zu großen (A1) Kohlezeichnungen.

Bilder in Ölfarbe gibt es in verschiedenen Größen. Ein beliebtes Leinwandformat ist 72 x 80 cm, andere Größen reichen von 27 x 30 cm bis 140 x 170 cm.

 

Meine Reise von der Figuration zur Abstraktion begann 2018 und Ende 2019 könnte man meine Arbeit als chromatische Abstraktion bezeichnen. Davor waren meine Arbeiten figurativ. In den Jahren bis 2018 hatte ich die menschliche Figur und das menschliche Befinden als Grundlage für meine Kompositionen verwendet.

Im Jahr 2020 begannen wieder Formen und Muster in meinem Werk aufzutauchen. Mein Umgang mit diesen abstrakten Formen und Mustern hat sich seither weiterentwickelt. Bis vor kurzem habe ich zum Beispiel eine horizontale Linie in und um diese Formen herum verwendet, um ein Gefühl von Raum "im Abstrakten" zu vermitteln.

Jetzt arbeite ich jedoch an Kompositionen, bei denen das Gefühl von Raum und Tiefe nicht mehr durch eine horizontale Linie entsteht, sondern durch Textur, die Interaktion von Linien oder Mustern und die Verwendung mehrerer Perspektiven.

In meinen aktuellen Arbeiten stehen die Formen nicht mehr allein im abstrakten "Raum", sondern als Fragmente oder Elemente abstrahierter Landschaften, die sich auf der Bildfläche vermischen.

 

Bis vor kurzem hatte ich meine Gedanken und Problemlösungen auf den Seiten eines A4-Skizzenbuchs gemacht. Die Übertragung einer "gelungenen" Studie aus dem Skizzenbuch auf ein anderes Medium oder ein größeres Format hat aber nicht immer geklappt.

Ende letzten Jahres begann ich, für die Entwicklung meiner Ideen Blätter im Format A1 zu verwenden. Die A4-Seite schien mir künstlerische Höhenflüge im Allgemeinen und die Entwicklung skalierbarer Ideen im Besonderen zu begrenzen. Außerdem gibt mir die Arbeit mit Kohle oder Pastell auf Papier im Moment die Möglichkeit, meine Ideen schneller und effizienter zu entwickeln, als wenn ich mit Ölfarben auf Leinwand malen würde.

Die Inspiration für eine Komposition erfordert in der Regel einen emotionalen Auslöser; aus der aktuellen Welt um mich herum, sowohl aus der Vergangenheit als auch aus der Gegenwart, sowohl positiv als auch negativ. Mein "Ausgangsmaterial" sind daher gelebte Erfahrungen, die durch Bilder aus meinem persönlichen Archiv oder aus dem öffentlichen Bereich (Internet) ergänzt werden.

Ich glaube nicht, dass die Abstraktion eine einzige, spezifische Position einnimmt, sondern eher eine Reihe von fließenden Positionen in der Art eines Kontinuums oder grauen Systems. Ein abstrakter Künstler kann seine Position ändern, indem er sich entlang dieses Kontinuums in beide Richtungen bewegt und von einer Position zur nächsten wechselt.

Schon als kleiner Junge habe ich mit dem Zeichnen begonnen; es ist meine Kernkompetenz oder Kernfähigkeit. Doch gerade weil es sich immer so instinktiv angefühlt hat, habe ich vielleicht den Wert und das Potenzial dieses Talents für mich als Künstler nie richtig zu schätzen gewusst.

Als ich zum ersten Mal mit Ölfarben malte war ich noch zwölf Jahre alt. Ich verliebte mich sofort in das Medium. So könnte man die Ölmalerei als eine der großen Lieben meines Lebens bezeichnen. Nach langjähriger Vernachlässigung war es auch tatsächlich eine Art Proust'sche Erinnerung an den Geruch von Ölfarben und Leinöl, die meine Rückkehr zur Kunst auslöste. Und gerade jetzt entdecke ich meine erste Liebe - also mein Kerntalent - wieder: das Zeichnen.

Vielleicht ist es an der Zeit, meiner Zeichenkunst die Aufmerksamkeit und den Respekt zu schenken, den sie verdient.